#WritingFriday Week 2: Linas Handy spricht

Guten Morgen!

Ja, ich habe auch gestern bei einer meiner Weeklys (Die besten 5 am Donnerstag von Gina) ausgesetzt. Hauptsächlich deshalb, weil ich keine fünf Leseorte zusammen gekriegt hätte, aber bin immer noch am Rotieren und gestern war nicht wirklich Zeit da. Doch zum Glück habe ich etwas Luft gehabt und kann euch mit einem neuen Beitrag zum #WritingFriday von Elizzy erfreuen.

Die Schreibaufgaben für den Monat Mai und die Regeln zum Mitmachen findet ihr hier.

In dieser Woche habe ich diese Aufgabe gelöst:

Dein Handy berichtet über deine Macken.

Jetzt erfahrt ihr also von meinen kleinen Sünden! *g*


Linas Handy spricht

Hey!

Hallo!

Ja, hier unten auf dem Glastisch!

Hier liege ich meistens mit dem Display nach unten, also sehe ich eigentlich nie viel mehr als den Fußboden von Linas Wohnzimmer. Nicht so spannend.

Lina ist oft so beschäftigt, dass ich da stundenlang liegen muss.

In der Vorlesungszeit zumindest. Da macht sie immer viel am Laptop und dreht mir den Ton ab, weil sie nicht gestört werden will. Ist das zu fassen? Als ob ich nichts Besseres drauf hätte als nur dumm auf dem Glastisch herumzuliegen.

Aber eigentlich mag ich Lina ganz gerne. Sie sorgt schließlich stets dafür, dass es mir gut geht und ich mich nicht verletze. Ich habe eine dicke Schutzhülle um mein Gehäuse, die auf dem Rücken ein sehr schönes Muster hat. Wenn Lina mit mir unterwegs ist, stecke ich entweder in ihrer Handtasche, wo es meistens ein extra Fach für mich gibt, oder in ihrer Jackentasche. Da hab ich es immer sehr bequem, bis Lina mich wieder herausholt.

Aber Lina kümmert sich trotzdem gut um mich, auch wenn sie viel zu tun hat. Das fängt morgens an, wenn ich sie mit dem Lied Behind Blue Eyes von Limp Bizkit wecke. Allerdings braucht sie immer sehr lange, um aufzustehen. Vor allem, wenn sie weiß, dass sie nicht sofort zur Uni muss, steht sie auf, zieht mich von dem Ladekabel ab, stellt mich auf Schlummermodus, legt mich auf ihren Nachttisch und sich selbst wieder ins Bett. Am Wochenende stellt Lina mich mindestens dreimal auf Schlummermodus, bevor sie aufsteht.

Linas Musikgeschmack ist super, wie ich finde. Ich spiele gerne für sie das 80er-Radio, das sie als App auf mir installiert hat. Das mache ich sehr oft, denn wenn Lina arbeitet, also die Buchhaltung ihres Vaters macht, oder wenn sie was im Haushalt zu erledigen hat, stellt sie mein 80er-Radio an. Leider werde ich dabei immer schnell müde, weshalb Lina mich währenddessen oft an das Ladekabel anschließt.

Richtig interessant finde ich es, wenn Lina Spiele auf mir spielt. Zur Zeit spielt sie hauptsächlich Wort Guru, Quizduell und Nonogramme Katana. Bei den ersten beiden kann man sehr viel lernen (obwohl es bei Wort Guru schon manchmal komische deutsche Wörter gibt), das letzte ist wohl einfach nur ein Zeitvertreib. Ich verstehe es bisweilen nicht wirklich, warum Lina Spaß daran hat, Kästchen bunt auszumalen. Vielleicht fragt ihr sie mal?

Zu guter Letzt ist da ja noch Whatsapp. Da ist Lina viel unterwegs, um mit ihren Freunden, ihrem Freund und ihrer Familie zu schreiben. Die Uni-Gruppen hat sie glücklicherweise auf lautlos gestellt, ich bin vom ständigen Bimmeln schon total verrückt geworden.

Ihr seht, ich erlebe doch ziemlich viel.

Und Lina ist wirklich echt toll. 😀


Gut, dass mein Handy mich mag. ^^

Was habt ihr so geschrieben?

xoxo, Lina Out.

Serienmittwoch #3: Lieblings-Film-Genre

Ich weiß, ich weiß, hier ist in den letzten Tagen nicht viel passiert. Eigentlich wollte ich am Wochenende meinen Beitrag zum #WritingFriday nachreichen, aber momentan weiß ich wirklich nicht, wo mir der Kopf steht. Ich muss gefühlt mehr für die Uni machen als ich es gewohnt bin, irgendwie meinen Nebenjob (die Buchhaltung meines Vaters, aber trotzdem zeitaufwändig) unterbringen und dann gibt es ja auch noch so etwas wie ein Privatleben.

Naja, es kommen auch wieder bessere Zeiten (hoffentlich).

Da ich diese Woche schon den Media Monday verpennt habe, gibt es heute wenigstens den Serienmittwoch von Corly mit der Frage:

Welches ist euer Lieblings-Genre im Bereich Film und warum?

Keine einfache Frage, da ich diesbezüglich nicht wirklich festgelegt bin. Mal überlegen… Ich liebe auf jeden Fall deutsche Komödien, vor allem mit Til Schweiger, Matthias Schweighöfer und Elyas M’Barek, Romantic Comedys wie Pretty Woman, Vier Hochzeiten und ein Todesfall und Mamma Mia, die alten Disney-Klassiker sowie deren Neuverfilmungen und natürlich die Harry-Potter-Filmreihe samt der Prequel-Reihe Fantastische Tierwesen.

Bei diesen Genres habe ich aber absolut keine, die ich bevorzuge, und es gibt auch viele Filme, die ich mag, die ein anderes Genre haben, zum Beispiel Titanic (Drama) oder Dirty Dancing (Tanzfilm).

Welches ist euer Lieblings-Film-Genre?

xoxo, Lina Out.

Freitags-Füller #1: Von jammernden Studentinnen und Wetter-Poesie

Ich bin in der letzten Woche leider gar nicht zum Schreiben gekommen, deshalb kommt mein Beitrag zum wöchentlichen #WritingFriday diese Woche nicht ganz pünktlich.

Stattdessen gibt’s heute den

von Barbara.

Wie immer sind meine Antworten fett markiert.

1. Wenn ich in den nächsten vier Wochen nicht gleich zwei Präsentationen vorbereiten müsste, wären meine Tage deutlich entspannter.

2. In Den Kartoffelsalat muss _________ drin sein! überlasse ich denjenigen, die ihn mögen!

3. Es ist hart mit anzusehen, wie die Blogger-Welt so verdammt kreativ ist, während man selbst zur Zeit gar nichts auf die Reihe kriegt.

4. Er kommt für mich genauso schnell und überraschend wie alle Monate in diesem Jahr: der Juni.

5. Ich wette, dass meine Englisch-Präsentation doch ziemlich entspannt werden wird.

6. Der Wind in den Bäumen, der Regen auf meinem Gesicht, ein bisschen Sonne schadet dennoch nicht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein paar Folgen NCIS und/oder Die Nanny mit meinem Freund, morgen habe ich geplant, ein kleines Foto-Shooting mit meinen Uni-Mädels zu machen und Sonntag möchte muss ich leider arbeiten, weil ich da unter der Woche nicht zu gekommen bin!

Wie würdet ihr die Lücken füllen?

xoxo, Lina Out.

Neue Filme im Herbst 2019 (Teaser).

Schande über mein Haupt, dass ich den Trailer nur dank eines Kommentars von Aequitas et Veritas gesehen habe. o.O
Aber ich freue mich tierisch auf den Film. ❤

Aequitas et Veritas

Maleficent 2 – Mistress of Evil. Sieben Jahren sind seit den Ereignissen des ersten Maleficent-Films vergangen. Aurora und die (ehemals dunkle) Fee kümmern sich gemeinsam um die Belange in ihren Reichen. Doch die neue Königin Ingrith und ein weiterer Bösewicht (gespielt von Ed Skrein – ihr wisst, was das bedeutet) wollen die Macht an sich reißen. Aurora und Maleficent müssen sich auf die Suche nach neuen Verbündeten machen, um die Bevölkerung und die magischen Kreaturen des Moores zu beschützen.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den ersten Film mochte und dass mir auch der Teaser zum zweiten Film Lust macht, die Fortsetzung anzuschauen. Hauptsache, Sam Riley ist wieder mit von der Partie. 😉

Ab dem 17. Oktober in den deutschen Kinos.

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Serienmittwoch #2: Serien aus der Jugend

Ich hab momentan so viel um die Ohren, dass ich keine anständigen Beiträge für meinen Blog zustande kriege – ich hoffe, das bessert sich nicht erst in den Semesterferien.

Aber okay, was muss, das muss.

Die gute Corly lädt auch heute wieder zum Serienmittwoch ein und möchte wissen:

Welche Jugendserie(n) habt ihr gesuchtet?

Ach herjee, da gab es wirklich einige. Ich fand Schule als Teenager nur mäßig interessant, deshalb war Seriengucken neben dem Lesen meine Lieblingsbeschäftigung. Wie (fast) alle Mädchen ab der sechsten Klasse stand ich nicht nur auf die Muscial-Filme (High School Musical und Camp Rock), sondern auch auf die Disney-Serien, die mal nicht Zeichentrick waren:

Die Zauberer vom Waverly Place habe ich seit der ersten Folge geliebt, was wohl hauptsächlich daran lag, dass ich ein großer Selena Gomez-Fan gewesen bin. Aber ich finde auch heute noch den Humor der Serie einfach herrlich. Obwohl ich die Serie schon einige Male gesehen habe, muss ich immer wieder lachen.

Sehr witzig fand ich auch Hotel Zack & Cody, obwohl ich mit den Sprouse-Zwillingen nie wirklich warm geworden bin. Ich hab die Serie hauptsächlich wegen der Szenen mit Ashley Tisdale und Brenda Song geguckt – ein Grund, weshalb ich die Nachfolgeserie Zack & Cody an Bord nie gesehen habe.

Zu Hannah Montana kam ich erst durch eine Freundin, die ein großer Fan von Miley Cyrus war. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Ich würde mir die Serie auch heute noch anschauen, denke ich.

Dank dieser drei Serien bin ich nie wirklich von den Disney-Sitcoms losgekommen, ich schaue zumindest immer mal kurz rein, wenn ich eine neue entdecke (u. a. Hund mit Blog, Jessie, Meine Schwester Charlie). Aber mittlerweile bin ich da, glaube ich, raus gewachsen – ich linse allerdings ab und zu meiner zwölfjährigen Schwester über die Schulter, wenn sie so etwas guckt. 😀

Was gab es sonst noch? Ach ja, ein paar Zeichentrickserien wie Kim Possible und natürlich Türkisch für Anfänger, der Startschuss für meine Elyas M’Barek-Schwärmerei. Ursprünglich war Josefine Preuß, die ich nach wie vor großartig finde, der Grund, weshalb ich die Serie geguckt habe. Sie ist nämlich bis heute in der Serie Schloss Einstein, wo sie Anfang der 2000er mitgespielt hat, meine absolute Lieblingsschauspielerin.

Ja… und zu guter Letzt wurden in meiner Jugendzeit die Grundsteine für meine Soap-Liebe gelegt. Diese hält bis heute und ich habe nicht vor, sie aufzugeben. 😉

Neben Telenovelas wie Verliebt in Berlin und Anna und die Liebe hatten es mir ganz besonders diese beiden Soaps angetan:

Alles was zählt, die einzige Soap, von der ich die allererste Folge im Fernsehen gesehen habe. Dies war 2006 und mein Schicksal. Ich habe die Soap wirklich jahrelang jeden Tag geguckt – beziehungsweise, als es später möglich war, die Folgen online nachgeholt, wenn ich mal verhindert gewesen bin. Ab dem Jahr 2011 habe ich nicht mehr so regelmäßig geguckt, weil mein Lieblingscharakter den Serientod gestorben ist. Inzwischen finde ich leider, dass sich in der Soap alles wiederholt, weshalb ich nur selten mal rein schaue.

Und dann natürlich Verbotene Liebe. Eigentlich lief die Soap seit 1995, aber als Baby kann man schlecht Fernsehgucken. Ich habe, glaube ich, dann mit ungefähr dreizehn Jahren – also 2006 oder 2007 – angefangen, die Soap regelmäßig zu gucken. Und ich war wirklich bis zur Einstellung der Serie im Jahr 2015 ein treuer Fan. Inzwischen gucke ich mir die Folgen aus den 90ern bei YouTube an.

Okay, wie ihr seht, habe ich wohl viel zu viel Ferngesehen. 😉

Was sind eure Lieblings-Jugendserien?

xoxo, Lina Out.

Media Monday #2: Von (Nicht-)Buchadaptionen und Promi-Schwärmereien

Heute melde ich mich mal zu später Stunde, da ich nicht weiß, wann ich morgen Feierabend haben werde. Ich hoffe, ihr habt den gestrigen Muttertag schön mit eurer Mom verbracht – ich selbst habe meiner Mutter per Kurier einen Strauß Blumen kommen lassen. Als sie mich dann angerufen hat, war sie völlig aus dem Häuschen, was mich echt glücklich gemacht hat. ❤

Aber jetzt geht’s erstmal in die zweite Runde von Wulfs Media Monday.

(c) Wulf Bengsch

1. Aktionen wie der Gratis Comic Tag am vergangenen Samstag interessieren mich nicht wirklich, da Comics nicht so mein Ding sind.

2. Geht es um animierte Filmfiguren, erfreue ich mich an den europäischen, weil ich mit Anime nichts anfangen kann.

3. Der Umstand, dass so viele Verfilmungen von Buchreihen meist nach dem ersten Band bereits fallen gelassen werden, hat wohl oft damit zu tun, dass der Film nicht nah genug am Buch dran ist und die Fans enttäuscht sind.

4. So schön Adaptionen und Verfilmungen auch sein können, das beste komplett eigenständige Werk, das ich zuletzt gesehen habe, war Monsieur Claude und seine Töchter. Eigentlich wollte ich den zweiten Teil im Kino sehen, habe es aber irgendwie nicht geschafft. Ich kannte den ersten Teil zwar schon, fand ihn aber auch beim nochmaligen Gucken sehr amüsant und mitreißend.

5. Elyas M’Barek könnte auch das größte Arschloch spielen und ich würde es mir wahrscheinlich trotzdem ansehen, einfach weil ich ihn als Schauspieler vergöttere, seit ich ihn in der Serie Türkisch für Anfänger das erste Mal gesehen habe. Mir fällt keine Rolle ein, in der ich ihn nicht gerne sehen würde.

6. Ich glaube, wenn ich ein Werk (Buch, Film, Serie, was auch immer) noch einmal komplett neu und ohne Vorwissen erleben könnte, wäre das definitiv Harry Potter. Diese ganze Welt – jetzt als Erwachsene – noch einmal zu entdecken, fände ich einfach wunderbar.

7. Zuletzt habe ich die erste Folge der 15. Staffel von NCIS gesehen und das war total schockierend, weil ich nie gedacht hätte, dass sie so etwas einmal bei NCIS zeigen würden. Ich habe furchtbar mit Gibbs mit gelitten und am Ende beinahe geheult, als McGee bei Delilah zusammengebrochen ist.

Wie sieht euer Media Monday aus?

xoxo, Lina Out.

#WritingFriday Week 1: Der Rosensammler (Teil 1)

Ich schwöre, ich werde alles dafür tun, um in den nächsten Semestern keine langen Freitage zu haben. Zwar hatte ich eine Freistunde (in der ich – als verantwortungsbewusste Studentin – natürlich auch nicht nur Däumchen gedreht habe), aber von viertel nach acht bis halb fünf in der Uni zu hocken, ist auch nicht das Wahre.

Deshalb bin ich froh, mich jetzt den angenehmen Dingen des Lebens widmen zu können: dem Schreiben. Vielleicht habt ihr schon vom #WritingFriday gehört, der von Elizzy ins Leben gerufen wurde. Elizzy stellt auf ihrem Blog jeden Monat Schreibaufgaben vor, von denen man sich jeden Woche eine aussuchen kann. Freitags wird dann gepostet.

Da ich dieses super tolle Projekt zu spät entdeckt habe, fange ich erst diese Woche an – und da man ja nicht weiß, wie das Leben so spielt (und wie tief einen die Muse küsst), bleibt abzuwarten, wie regelmäßig ich teilnehme. 😉

Aber weil ich das Schreiben liebe, kann ich euch versprechen, dass ihr öfter etwas von mir zu lesen bekommen werdet. ❤

Die Schreibaufgaben für den Monat Mai und die Regeln zum Mitmachen findet ihr hier.

Ich habe mich diese Woche für folgende Aufgabe entschieden:

Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Marmelade, Fingerhut, Rosenranken, Himmelblau und Oma.

Ich habe mich an einem kleinen Krimi probiert, dessen Ende ich bewusst offen gelassen habe, da ich hoffe, bei künftigen Schreibaufgaben zu einer Fortsetzung inspiriert zu werden. 🙂

Der Rosensammler (Teil 1)

„Frau Becker, da sind Sie ja endlich!“

Hauptkommissarin Diana Becker konnte sich gerade nochmal davon abhalten, die Augen zu verdrehen. Stattdessen hob sie die Absperrung hoch, ging darunter hindurch und brachte somit den nötigen Abstand zwischen sich und Thilo Neumann, den neugierigsten und nervigsten Praktikanten, den sie je gehabt hatte. Wie gut, dass er sich beim letzten Tatort übergeben und es nun anscheinend für besser befunden hatte, hinter dem Flatterband zu bleiben.

„Thilo, Sie haben mich erst vor fünf Minuten angerufen“, erwiderte Diana schließlich so ruhig, wie sie nur konnte. Dann runzelte sie die Stirn.

„Ist das Marmelade auf Ihrem Hemdkragen?“

Thilo schaute sie mit seinen grünen Augen erstaunt an, als hätte sie Chinesisch gesprochen. Dann fiel ihm offenbar auf, dass sie auf eine Antwort wartete.

„Ja, wissen Sie, ich war gerade frühstücken, als der Herr Fuchs den Anruf bekam, und ich hab vor Schreck mein Brötchen fallen lassen, als er mir aufgetragen hat, Sie zu informieren“, plapperte Thilo dann los, was typisch für ihn war. „Es ist derselbe, oder? Es ist der Rosensammler, nicht wahr?“

Dianas Blick verfinsterte sich.

„Thilo, wie oft habe ich Ihnen gesagt, dass Sie einen Täter nicht zur Attraktion machen sollen?“, tadelte sie ihn heftig. „Es reicht schon, wenn die Medien ihn so nennen. Der Typ hat drei, inzwischen wahrscheinlich vier, Frauen ermordet, er verdient keine Aufmerksamkeit. Uns geht es nur darum, den Angehörigen wieder ein wenig Frieden zu geben, klar?“

Thilo sah bedröppelt aus. Obwohl er für seine sechzehn Jahre schon ziemlich reif und selbstbewusst war, war Diana nicht entgangen, dass Thilo eine Schwäche für sie hatte. Deshalb wollte er ihr auch ständig imponieren – etwas, was sie gar nicht leiden konnte.

„Was halten Sie davon, den Kollegen von der Streife bei den Zeugenaussagen zu helfen, Thilo?“, schlug sie schließlich versöhnlich vor. „Ich mach das hier schon.“

Thilo lächelte wieder, nickte eifrig und lief dann zu einem Streifenpolizisten rüber.

Diana sah ihm noch kurz hinterher, drehte sich dann kopfschüttelnd um und ging dann auf den Tatort zu. Es war eine schwer einsehbare Seitengasse, ähnlich abgelegen wie die letzten Male.

Das Wissen darum, dass in der Stadt ein Serienmörder herumlief, hatte Diana schon seit Wochen nicht mehr ruhig schlafen lassen. Es war der erste Fall dieser Art, für den sie die Verantwortung hatte.

„Ah, Diana, schön, dich zu sehen“, wurde sie von Oberkommissar Erik Fuchs begrüßt, der sich die Leiche bereits angesehen hatte und nun Dr. Sabrina Paulsen, der Rechtsmedizinerin, Platz machte.

„Mhm“, war alles, was Diana herausbrachte, denn der Anblick der Leiche bestätigte das, was sie eigentlich schon vermutet hatte. Man brauchte kein Polizist sein, um zu erkennen, dass es sich bei der jungen, brünetten Frau nicht um ein Gelegenheitsopfer handelte.

Sie lag trotz des abgelegenen Fundorts wie auf dem Präsentierteller mitten auf der Straße. Ihr Erscheinungsbild war makellos: kein Blut, keine sichtbaren Verletzungen, keine offensichtlichen Knochenbrüche. Sie lag auf dem Rücken, die Arme dicht am Körper. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, sie schliefe lediglich.

Das himmelblaue Ballkleid passte wie maßgeschneidert und ließ die Frau wie eine Prinzessin aussehen. Die Hochsteckfriseur war ebenfalls tadellos, besser hätte es auch Dianas Friseur nicht hinbekommen.

„Mareike Voß, dreiundzwanzig, wohnhaft hier in der Stadt“, teilte Erik Diana nun mit. Er hielt die Handtasche des Opfers in der Hand, worin sich ihr Portemonnaie mit dem Personalausweis befunden hatte.

„Ich habe hier noch ihr Handy, das gebe ich direkt zur Technik, wenn wir wieder im Kommissariat sind. Wo hast du eigentlich Thilo gelassen? Der wollte unbedingt auf dich warten.“

„Hilft bei den Zeugenaussagen“, erwiderte Diana, da sie sich im Moment nicht darum scherte, was ihr Praktikant trieb.

„Da wird er wohl nicht viel herausfinden können“, mischte sich Sabrina ein und stand auf. Sie hatte die Leichenbeschauung gerade beendet und winkte ihren Assistenten zu, damit diese die Leiche für den Transport vorbereiten konnten.

„Mareike Voß ist seit mindestens zwölf Stunden tot“, fuhr Sabrina fort und zog ihre Handschuhe aus. „Sie hat, wie die anderen Opfer, keine äußeren Verletzungen – bis auf die Einstichstelle, ein Drittel so groß wie ein Fingerhut –, dafür aber deutliche Anzeichen von Unterernährung. Die Fesselspuren sind ebenfalls identisch, sieht wieder nach rauen Hanfseilen aus.“

„Und das Tattoo?“, wollte Diana wissen.

„Ja, das gleiche Rosenranken-Tattoo am rechten Oberarm“, bestätigte Sabrina. „Ist noch ganz frisch.“

Erik hatte die Handtasche in einen Beweismittelbeutel gepackt und der Spurensicherung übergeben. Jetzt trat er zu seinen Kolleginnen.

„Diana, ich will ja nicht wie eine Dauerschleife klingen, aber hast du es dir überlegt?“

Sabrina schaute Diana verständnislos an. „Was überlegt?“

Diana seufzte. Sie gab es nicht gerne zu, aber ihr Kollege hatte schon beim letzten Tatort einen Vorschlag gemacht, der durchaus Sinn machte.

„Erik hat letztes Jahr in den USA einen internationalen Profiler-Lehrgang besucht“, erklärte Diana also. „Es werden seit einigen Jahren auch hier in Deutschland Profiler ausgebildet, die auf Serienmörder spezialisiert sind. Erik hat vorgeschlagen, so jemanden zu Rate zu ziehen. Er selbst hat durch den Lehrgang zwar ein paar Kenntnisse gewonnen, aber noch kein sehr geschultes Auge.“

„Es ist einen Versuch wert“, fügte Erik hinzu. „In den Staaten haben die durch das Profiling schon ganz andere Kaliber gekriegt.“

„Schaden kann es jedenfalls nicht“, fand auch Sabrina.

Diana lächelte leicht. „Okay, ich gebe mich geschlagen. Ich werde mich im Kommissariat sofort darum kümmern, dass wir so einen Profiler kriegen.“

Erik und Sabrina nickten zustimmend und machten sich dann auf den Weg zu den Dienstfahrzeugen. Diana blieb noch zurück. Sie brauchte immer noch einen Moment für sich, nachdem die Kollegen und die Leiche weg waren. Nur zwei Leute von der Spurensicherung taten noch ihre Arbeit.

Diana hoffte wirklich, dass Eriks Vorschlag Erfolg haben würde, denn sie selbst war mit ihrem Latein am Ende. Sie hatte einfach keine Ahnung, was sie noch tun sollte.

„Diana! Wo bleibst du denn?!“, hörte sie Erik schließlich rufen.

„Ich komme schon!“, rief sie zurück. „Bin ja keine alte Oma.“

To be continued…

Was habt ihr so geschrieben?

xoxo, Lina Out.

Die besten 5 am Donnerstag #1: Lieblings-Märchen

Ihr Lieben, es ist Donnerstag(abend) und damit heißt es auch bei mir: Die 5 besten am Donnerstag. Die liebe Gina gibt jeden Donnerstag ein Thema vor, zu dem man seine Top 5 aufzählen soll.

Heute gibt es:

Die 5 besten Märchen

Erst einmal wollte ich wissen, was ich unter Märchen zählen darf. Ich beziehe mich also auf unser allseits beliebtes Wikipedia, damit ich mir nicht selbst eine Definition ausdenken muss. 😉

Da es sich laut Gina nicht ausschließlich um Bücher handeln muss, war die Sache einfacher als gedacht.

Ich habe meine Top 5 mal nicht numeriert, sondern nach Jahren sortiert – ich mag nämlich alle fünf gleich gern.^^

Cinderella (Disney-Zeichentrickfilm, 1950)

basierend auf der Märchenfigur Aschenputtel von Charles Perrault

Krabat (Roman von Otfried Preußler, 1980)

basierend auf der sorbischen Krabat-Sage

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (Disney-Animationsfilm, 2013)

lose basierend auf dem Kunstmärchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen

Maleficent – Die dunkle Fee (Disney-Fantasyfilm, 2014)

basierend auf dem Märchen Die Schöne, die im Walde schlief von Charles Perrault

Die Schöne und das Biest (Disney-Fantasyfilm, 2017)

basierend auf dem gleichnamigen Volksmärchen aus Frankreich

Welche sind eure besten fünf Märchen?

xoxo, Lina Out.

Serienmittwoch #1: Lieblingsfilm aus der Jugend

Yay, es ist soweit: Ich kann zum ersten Mal am Serienmittwoch von Corly teilnehmen! ❤

Was das ist? Nun, jeden Monat veröffentlicht Corly auf ihrem Blog 4 bis 5 Fragen zum Thema „Serien & Filme“, die sie selbst einmal in der Woche, und zwar jeden Mittwoch, auch beantwortet. Wer mit machen will, ist herzlich eingeladen! 😀

Die heutige Frage lautet:

Euer Lieblingsfilm aus der Jugend?

Im ersten Moment habe ich – wie Corly – an Titanic gedacht, einfach weil ich diesen Film abgöttisch liebe. Dann ist mir eingefallen, dass der Film im Jahr 1997 Premiere feierte und ich mit knapp drei Jahren wohl noch keine Jugendliche gewesen bin.

Also muss Titanic wohl für meinen zweiten Lieblingsfilm Platz machen:

Ich persönlich glaube, dass Lieblingsfilm heißt, einen Film zigmal gucken zu können, ohne dass er langweilig wird. Genau so ergeht es mir mit (T)Raumschiff Surprise aus dem Jahr 2004. Ich habe damals im Kino gelacht, wie es nur geht, und das ist bis heute so – obwohl ich die Dialoge inzwischen auswendig kann, weil ich den Film jedes Jahr mindestens zweimal anschaue.

Der Humor ist einfach herrlich, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass das Drehbuch von Bully Herbig ist. Er hat es wirklich geschafft, die Pointen so zu schreiben, dass man sie auch versteht, ohne die Anspielungen auf Star Wars & Co. zu kennen (und ja, Schande auf mein Haupt, ich kenne nur Episode IV, V und VI, habe aber auch kein Interesse daran, die anderen Teile zu sehen!).

Seit diesem Film habe ich übrigens eine Schwäche für Til Schweiger.

Ja, ich weiß, dass sich Deutschland in „Schweiger-Möger“ und „Schweiger-Nicht-Möger“ teilt. Und ich bin stolz darauf, zu ersterem Lager zu gehören (das übrigens sehr viel größer ist als das zweite, wenn man bedenkt, wie erfolgreich seine Filme sind). 😉

Welchen Film habt ihr in eurer Jugend gerne gesehen?

xoxo, Lina Out.

Media Monday #1: Von Streaming-Schwierigkeiten und Soap-Besessenheit

Zwischen Uni(-Mittagessen) und Fitness-Studio wollte ich euch schnell meinen Beitrag zum Media Monday von Wulf da lassen. Wer mitmachen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren oder im eigenen Blog tun.

Meine Antworten sind fett gedruckt. 😉

(c) Wulf Bengsch

1. Ich glaube, im Mai werde ich dann auch (endlich) mal anfangen, meinen Thriller-Stapel abzuarbeiten. Wobei ich allerdings immer viel zu viele Sachen habe, die mir wichtiger erscheinen (oder es mir zumindest einrede).

2. Dass an manche Filme/Serien trotz Streaming und allem noch immer so schwer ranzukommen ist, regt mich kontinuierlich auf. Vor allem Amazon Prime hat die seltsamsten Serien-Zusammensetzungen, wie ich finde. Eine Zeitlang gab es von NCIS nur die Staffeln 10 bis 14 – jetzt kann man die ganze Serie nur noch mit Bezahlung streamen. Was soll das bitte?

3. Meine Begeisterung für Soaps nimmt mittlerweile bedenkliche Ausmaße an, denn mir reicht es nicht mehr, alle Folgen von Unter Uns zu gucken, die mit dem TV-Now-Abo möglich sind. Zusätzlich streame ich bei YouTube momentan zum wiederholten Male die ersten Folgen von Verbotene Liebe. Einfach herrlich!

4. Game of Thrones hätte durchaus das Potential, meine nächste Serie zu werden. Bislang habe ich mich immer davor gedrückt, weil ich es hasse, wenn Charaktere so schnell sterben. Aber irgendwo muss dieser Hype ja herkommen.

5. Wenn ich mal in richtiger Leselaune bin, brauche ich für ein mitteldickes Buch nicht einmal einen Tag. Im Strand- und Pool-Urlaub ist Lesen neben Essen, Schlafen und Schwimmen meine Hauptbeschäftigung.

6. Schade eigentlich, dass Alles oder nichts nicht so recht sein Publikum gefunden hat, schließlich war die Soap doch ein guter Versuch von Sat. 1. Aber vielleicht kamen das schnelle Erzähltempo und der ungewöhnliche Themen-Schwerpunkt (Erbe und ein Haufen Halbgeschwister) bei Soap-Liebhabern nicht wirklich an.

7. Zuletzt habe ich wieder mit der ersten Staffel von Criminal Minds begonnen, und das war eine Macke von mir, weil ich das immer tue, wenn mir eine Serie besonders gut gefallen hat (siehe Verbotene Liebe).

Wie sieht’s bei euch aus?

xoxo, Lina Out.